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Leben mit dem Residenz-Café

Die anmutige Geschichte des ältesten Weimarer Kaffeehauses gibt es als schönes Buch

Das Resi - so wird es liebevoll von seinen Gästen genannt. Direkt gegenüber dem Schloß, feiert es 1999 seinen 160-sten Geburtstag. Beliebt ist es heute noch genauso wie zu seinen Anfangszeiten. Auch wenn sich im und um das Resi eine ganze Menge geändert hat.

Die wechselvolle Geschichte des Cafés wird von den beiden Berliner Autorinnen Ulrike Sebert und Karen Schröder in allerbester Kaffeehausmanier erzählt: plaudernd, vergnüglich, kenntnisreich. Das liebevoll ausgestattete Buch mit seinen vielen Abbildungen macht Lust aufs Lesen: Natürlich im Resi sitzend, bei einer Tasse Kaffee. Allerdings lernen wir gleich, "daß das Kaffeetrinken von gemeinen Personen eingestellt werden müsse." Zum Glück galt das nur früher. Doch erst Mitte des neunzehnten Jahrhunderts dürfte es üblich geworden sein, Kaffee und Kuchen zusammen zu verspeisen.

Die Geschichte des Resi ist auch Zeitgeschichte, nicht zuletzt seit Anfang des Jahrhunderts. Kaiserreich, Nazizeit und DDR - alles hinterließ Spuren, die nicht immer von den Gästen genossen wurden. Die Zitate aus dem Gästebuch sind dafür beredtes Zeugnis.

Ein in Weimar wohlbekannter Künstler, Alfred Ahner, hatte das Resi zu seiner Stammkneipe erkoren. Er zeichnete treffend und amüsant, was er dort sah. Sein Tagebuch spiegelt gleichfalls das Auf und Ab dieser Weimarer Institution.

Von den aktuellen Stammgäste wurden einige von den Autorinnen befragt. Mit ihren Antworten entsteht dem Leser ein Bild vor den Augen, das Geist und Charakter dieses Cafés lebensnah widerspiegelt.

Werden nur Resi-Gäste dieses Buch lesen? Nein, denn es ist zugleich eine Geschichte der Muße und Gelassenheit, wenn wir die Sicht der Gäste einnehmen. Und es ist eine Unternehmens- und Schicksalsgeschichte, die von den Mühen spricht, über Jahrzehnte Erfolg zu haben und den Gästen zu dienen. Daß dabei auch mal auf die falschen "Größen" gesetzt werden kann, beweisen die Vorgänge im Dritten Reich.

Seit der Wende machte das Resi eine erneute Verwandlung durch: Nicht zu seinem Schaden, wie man schnell merkt. Mit viel Sinn für Details wurde es saniert und stilgerecht ausgestattet. Die Speisekarte ist reichhaltig, der Tee wird frisch aufgegossen, Kaffee gibt es in allen Varianten. Die Gäste sind so bunt wie eh und je: Der verliebte Student findet hier ebenso Platz wie der Geschäftsmann zur Besprechung. Der erschöpfte Tourist wird gestärkt, die Professor bereitet die nächste Vorlesung vor. Das Resi hat seinen Charme behalten, ja eigentlich gesteigert. Das Buch von Ulrike Sebert und Karen Schröder beweist es aufs Anmutigste.
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